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Bollwerk vor Elbehochwasser

Stadt übte und überprüfte mobilen Hochwasserschutz

Veröffentlicht am Mittwoch, 22. August 2018

Die Stadt hat den Aufbau des mobilen Hochwasserschutzes geübt. Dazu wurden 20  Tonnen schwere Hochwasserschutztore probehalber aufgebaut und gewartet.

Das geschlossene Hochwasserschutztor Weißeritzstraße wurde gewartet und technisch überprüft. Foto: Steffen Dietrich

Das geschlossene Hochwasserschutztor Weißeritzstraße wurde gewartet und technisch überprüft.

Foto: Steffen Dietrich

Fried­rich­stadt. Wochenlang gab es im Juni und Juli Tage mit teils deutlich über 30 Grad und kaum Regen. Da fällt es schwer, auch an die Vorsorge vor anderen Wetter­ex­tremen zu denken. Die Stadt geht hier kein Risiko ein.
Mit einem Probe­aufbau der Flutschutztore an Ostra-Ufer und Weiße­ritz­straße hat die Stadt sich am 5. August vor Hochwas­ser­schäden gewappnet. Die Kreuzung Ostra-Ufer, Weiße­ritz­straße und Pieschener Allee wurden mehrere Stunden gesperrt. Insbe­sondere Autofahrer mussten sich somit notwen­di­ger­weise in Geduld üben.
Mitar­beiter des städti­schen Regie­be­triebes Zentrale Technische Dienst­leis­tungen bauten die rund 20 Meter langen, etwa zwei Meter hohen und insgesamt rund 20 Tonnen schweren Flutschutztore aus Stahl auf und anschließend wieder ab.
Der Probe­aufbau diente, nach Angaben der Stadt­ver­waltung, neben der Wartung, gleich­zeitig als Übung für die Mitar­beiter des Regie­be­triebes Zentrale Technische Dienst­leis­tungen, damit diese im Ernstfall alle Handgriffe schnell und fachge­recht ausführen können.
Die Tore sind Hochwas­ser­schutz­an­lagen in der Hochwas­ser­schutz­linie der Dresdner Altstadt. Sie befinden sich in geschlos­senen Torkammern aus Stahl­beton.
Bei Hochwas­ser­gefahr werden sie auf Laufschienen aus- und in ein gegen­über­lie­gendes Gegen­lager einge­fahren. Die Laufschienen befinden sich in einem Kanal unter der Straße und sind mit Abdeck­platten geschützt. Die Flutschutztore werden elektrisch angetrieben, können aber im Notbe­trieb auch mecha­nisch geschlossen werden. Bei Hochwasser wird das Flutschutztor Weiße­ritz­straße bei etwa 6,10 Meter Pegel der Elbe und das Flutschutztor Ostra-Ufer bei etwa 7 Meter Pegel geschlossen.

Mit einem Kran wurden die für den Aufbau des insgesamt 20 Tonnen schweren Hochwasserschutztores notwendigen Einzelteile an die passenden Stellen gehoben. Foto: Steffen Dietrich

Mit einem Kran wurden die für den Aufbau des insgesamt 20 Tonnen schweren Hochwas­ser­schutz­tores notwen­digen Einzel­teile an die passenden Stellen gehoben.

Steffen Dietrich

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