Der Dresdner Kreuzchor und die Welt

Veröffentlicht am Dienstag, 8. November 2016

Seit 800 Jahren ist der Kreuzchor mit Dresden verbunden. Eine Ausstellung in der SLUB – Sächsische Landes- und Universitätsbibliothek zeigt bis zum 22. Februar 2017 viele Facetten des Chores.

Dr. Barbara Wiermann führt Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange, Kammersänger Peter Schreier und andere Besucher durch die Kreuzchor-Ausstellung in der SLUB. Foto: © Ramona Ahlers-Bergner

Dr. Barbara Wiermann führt Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange, Kammersänger Peter Schreier und andere Besucher durch die Kreuzchor-Ausstellung in der SLUB.

Foto: © Ramona Ahlers-Bergner

Seit 800 Jahren ist der Kreuzchor mit Dresden eng verbunden. Dem Jubiliäum widmet die SLUB – Sächsische Landes- und Universitätsbibliothek eine Ausstellung, die bis zum 22. Februar 2017 zu sehen ist. Sie will viele Fragen beantworten, die sich um den Chor, der Dresden in der Welt als Kulturbotschafter präsentiert, ranken. Wie gestaltet sich das Verhältnis zwischen Chor und Schule? Bekennt sich der Chor zu allen seinen Kantoren? Ist er eher eine Institution der Stadt oder der Kirche? Die Ausstellung spannt einen Bogen von den Anfängen bis in das 21. Jahrhundert. Erzählt werden nicht nur Fakten sondern auch Geschichten. Unter den ausgestellten Objekten finden sich unter anderem ein Meißner Missale aus der Zeit, als der Chor noch katholisch war, Bücher, die die Reformation begleiteten, Musikalien aus dem Repertoire des Kreuzchors von Orlando di Lasso bis Rudolf Mauersberger, aber auch Reiseandenken und Erinnerungen an vergangene Jubiläumsfeiern.

StZ/Christine Pohl

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Öffentliche Führungen am 9./20. November sowie am 7. Dezember
slubdd.de/kreuzchor