Dresdner Stadtarchiv erhält wertvolle Dokumente

Arbeiten des Dresden Trust werden übergeben

Veröffentlicht am Dienstag, 17. November 2015

Als einen Mann, der nimmt, was er bekommen kann, beschrieb Martina de Maiziére den Direktor des Dresdner Stadtarchivs. Vor diesem Hintergrund dürfte Thomas Kübler am 23. Oktober einen weiteren Höhepunkt im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit erlebt haben. Freuen konnte er sich ... weiterlesen

Direktor Thomas Kübler in Damenrunde. Martina de Maiziére, Stiftung Kunst und Musik in Dresden, Dresden Trust Chefin Eveline Eaton und Bürgermeisterin Kristin Kaufmann (v. l.). Foto: Stadtarchiv

Direktor Thomas Kübler in Damenrunde. Martina de Maiziére, Stiftung Kunst und Musik in Dresden, Dresden Trust Chefin Eveline Eaton und Bürgermeisterin Kristin Kaufmann (v. l.).

Foto: Stadtarchiv

Als einen Mann, der nimmt, was er bekommen kann, beschrieb Martina de Maiziére den Direktor des Dresdner Stadtarchivs. Vor diesem Hintergrund dürfte Thomas Kübler am 23. Oktober einen weiteren Höhepunkt im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit erlebt haben. Freuen konnte er sich über den vollständigen Archivbestand des Dresden Trusts. Das sind 18 laufende Meter oder 380.000 Blatt Papier. Damit sind 700 Jahre Kirchengeschichte durch ein einmalig vollständiges Konvolut erfasst.

Die jetzt übergebenen Archivalien dokumentieren die Arbeit des Dresden Trusts und das Wirken seiner Akteure. Als Antwort auf den „Ruf aus Dresden“ ist die Organisation 1993 durch Dr. Allan Russel aus der Taufe gehoben worden, um fortan den Wiederaufbau der Frauenkirche zu unterstützen. Im Laufe der Jahre konnte mehr als 1 Million Euro für die Anfertigung des goldenen Kuppelkreuzes aufgebracht werden.

Den Anstoß für die Übereignung der Unterlagen an das Stadtarchiv hatte die Stiftung für Kunst und Musik in Dresden gegeben, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Dresden als Kunststadt international stärker zu vernetzen.

Christine Pohl

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