Gartenglück am Bauernhaus

»Tag der offenen Gartenpforte« 2017

Veröffentlicht am Sonntag, 4. Juni 2017

Am 18. Juni 2017 ist der Tag der offenen Gartenpforte. An diesem Tag lädt auch Hannelore Krajak Interessierte in ihr grünes Paradies an der Meußlitzer Straße. Hier gedeihen Hortensien, Pfingstrosen und schattenliebende Pflanzen.

Eine gemütliche Leseecke erwartet die Besucher bei Hannelore Krajak zum Tag der offenen Gartenpforte am 18. Juni 2017. Foto: Trache

Eine gemütliche Leseecke erwartet die Besucher bei Hannelore Krajak zum Tag der offenen Gartenpforte am 18. Juni 2017.

Foto: Trache

Zum Tag der offenen Garten­pforte am 18. Juni 2017, ab 10 Uhr, wird auch Hannelore Krajak ihren »Garten am Bauernhaus« in der Meußlitzer Straße 94 öffnen. Sie freut sich auf inter­es­sante Gespräche und den Erfah­rungs­aus­tausch mit anderen Hobby­gärtnern. Eine Leseecke im Garten lädt zum Verweilen und Genießen ein. In Dresden öffneten 2008 erstmals acht Garten­be­sitzer ihr privates »grünes Reich« anlässlich des Gartentags. In diesem Jahr sind rund 30 Gärten zu besich­tigen. Die Initiative dazu ergriff Hannelore Krajak. Als Mitar­bei­terin im Amt für Denkmal­schutz organi­sierte sie regel­mäßig die jährlichen Tage des offenen Denkmals, 2005 mit dem Thema »Gärten«. »Der Besucher­an­sturm war beein­dru­ckend. Im Internet hab ich dann über die offenen Garten­pforten gelesen und mir gedacht, dass wir so etwas auch in Dresden machen könnten«, so Hannelore Krajak. Mit weiteren Mitstreitern wird in diesem Jahr der zehnte Tag der offenen Garten­pforte organi­siert. »Das Interesse an diesen Tagen wird immer größer, gerade auch bei jüngeren Menschen, die einen eigenen Garten anlegen möchten und dazu Tipps und Anregungen suchen«, erzählt die Natur­lieb­ha­berin. Auch in ihrem Garten, den sie vor über 20 Jahren angelegt hat, musste sie viel auspro­bieren. Nicht nur die alte Eiche, ihr Lieblingsbaum, auch die beiden Pflau­men­bäume und der Fliederbaum an der Straßen­seite, ebenso die Bäume an der Straße sind mit den Jahren zusehends gewachsen und spenden immer mehr Schatten.

Inzwi­schen hat Hannelore Krajak eine Vielzahl von Funkien gepflanzt, aber auch farben­prächtige Purpur­glöckchen sowie das Schau­blatt. »Viele Besucher sind erstaunt, dass es so zahlreiche Pflanzen gibt, die im Schatten gedeihen«, erzählt sie. Ihr Garten ist in kleine Räume einge­teilt, die es zu entdecken gilt. Am Eingang befindet sich ihr ganz persön­licher Stein­garten mit histo­ri­schen Steinen und Stein­platten, die alle eine eigene Geschichte haben. Hortensien in verschie­denen Farben erblühen ebenso wie Pfingst­rosen, die sich trotz des Halbschattens wohlfühlen. Speziell für ihre Enkelin hat sie Säulenobst gesetzt, damit die Fünfjährige Äpfeln, Sauer- und Süßkir­schen beim Wachsen zusehen und natürlich auch selbst ernten kann.

Claudia Trache

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www.offene-gartenpforte-dresden.de