Aus »Dreikäsehoch« wird »Leubener Kleine Welle«

Kinderkrippe erhält neues Domizil und neuen Namen

Veröffentlicht am Mittwoch, 13. März 2019

Nach knapp zwei Jahren Bauzeit konnten die Mädchen und Jungen ihre neue Krippe beziehen. Im März wird offiziell Einweihung gefeiert, im April zum Tag der offenen Tür eingeladen.

Neues Gebäude, neuer Name: In der Leubener Kinderkrippe können 78 Mädchen und Jungen von null bis drei Jahren betreut werden. Margit Hockauf (l.), ständige Vertretung beider Einrichtungsleitungen des Verbundes Leubener Kita e. V., und Barbara Schlegel, Leiterin der Kinderkrippe, sind stolz auf die moderner Einrichtung. Bei einem Tag der offenen Tür können sich im April alle Interessierten ein eigenes Bild von der Krippe machen. Foto: Trache

Neues Gebäude, neuer Name: In der Leubener Kinderkrippe können 78 Mädchen und Jungen von null bis drei Jahren betreut werden. Margit Hockauf (l.), ständige Vertretung beider Einrichtungsleitungen des Verbundes Leubener Kita e. V., und Barbara Schlegel, Leiterin der Kinderkrippe, sind stolz auf die moderner Einrichtung. Bei einem Tag der offenen Tür können sich im April alle Interessierten ein eigenes Bild von der Krippe machen.

Foto: Trache

Margit Hockauf und Barbara Schlegel vom Verbund Leubener Kita e. V. strahlen um die Wette. Ende Januar zog die Kinder­krippe »Dreikä­sehoch« unter dem neuen Namen »Leubener Kleine Welle« in ihr modernes Domizil an der Mocket­haler Straße. Das neue Gebäude fällt auf, nicht nur im Vergleich zum Altbau, der demnächst abgerissen wird. Auch im Wohngebiet sticht die »Leubener Kleine Welle« durch den geschwun­genen, hellen Bau hervor. »Wir haben etwas Einma­liges«, sagt Margit Hockauf voller Stolz und Freude. Sie ist im Verein, der sowohl die Kinder­krippe »Leubener Kleine Welle« als auch den Kinder­garten »Leubener Kinder­insel« in der Hertz­straße betreibt, die ständige Vertretung beider Einrich­tungs­lei­tungen und für die pädago­gische Fach- und Famili­en­be­ratung verant­wortlich. Anstelle des Bestands­ge­bäudes wird in den nächsten Monaten das Außen­ge­lände gestaltet, geplant von einer Landschafts­ar­chi­tektin, die es auf die Bedürf­nisse der Krippen­kinder zuschneidet. Wo heute das Krippen­ge­bäude steht, befand sich übrigens einst das Hortge­lände der 73. und 78. Grund­schule. »Die Leubener Kleine Welle« ist nicht mehr zweige­schossig, sondern ebenerdig. »Das ist sowohl für den Bewegungs­drang der Kinder als auch die Kräfte der Erzieher eine Erleich­terung«, erläutert Krippen­lei­terin Barbara Schlegel.

Knapp zwei Jahre Bauzeit

Der Neubau wurde von März 2017 bis Ende 2018 errichtet, einge­setzt wurden dafür unter anderem auch Förder­mittel aus dem sächsi­schen Inves­ti­ti­ons­pro­gramm »Brücken für die Zukunft«. »Die Kinder haben sehr inter­es­siert das Entstehen und Wachsen ihrer neuen Krippe miterlebt, konnten die Arbeiter beobachten, ebenso die Baufahr­zeuge und den Kran«, erzählt Barbara Schlegel. Der gesamte Neubau ist hell und licht­durch­flutet. Die fünf alters­ge­mischten Gruppen haben jeweils einen Gruppenraum mit eigenem Sanitär- und Schlafraum. Der Eingangs­be­reich ist großzügig gestaltet, unter anderem mit einer Sitzgruppe und einem Aquarium. In einem separaten Kreativraum können die Kinder mit verschie­denen Materialien basteln und sich auspro­bieren. Margit Hockauf und Barbara Schlegel freuen sich aber auch besonders über den großen Turnraum, der dem bewegungs­be­tonten Ansatz der Einrichtung gerecht wird. Die »Leubener Kleine Welle« hat eine Kapazität von 78 Kindern im Alter von 0 bis drei Jahren. In vier Gruppen mit jeweils 15 Kindern kümmern sich drei Erzieher um das Wohlergehen ihrer Schütz­linge. In einer fünften Gruppe betreuen vier Erzieher 18 Kinder.

Einweihung am 22. März 2019

Inter­es­sierte Anwohner hat Barbara Schlegel bereits durch die Einrichtung geführt. Am 22. März 2019 steht die offizielle Einweihung an, um sich bei der Stadt Dresden, dem Archi­tek­turbüro und den betei­ligten Firmen zu bedanken. Im April sind zum Tag der offenen Tür alle Inter­es­sierten einge­laden, die Einrichtung kennen­zu­lernen.

Claudia Trache

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