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Foto: PR

Bilder mit Lady, Löwe, Luchs

Hochland-Canaletto Roland Schwenke stellt weiteres Großwerk fertig

Veröffentlicht am Mittwoch, 14. November 2018

Hochland-Canaletto Roland Schwenke aus Gorbitz schafft monumentale Werke. Großformatige detailreiche Bilder von regionalen Landschaften, Schlössern und Portraits finden längst ihren Weg in Museen und zahlreiche Ausstellungen.

Maler Roland Schwenke vor dem von ihm geschaffenen monumentalen Bild von Georg II. von Großbritannien, dem dritten Bild einer Ahnengalerie, einem Auftragswerk von Dr. Georg Prinz zur Lippe. Das kleine Bild diente ihm als Vorlage. Foto: Steffen Dietrich

Maler Roland Schwenke vor dem von ihm geschaffenen monumentalen Bild von Georg II. von Großbritannien, dem dritten Bild einer Ahnengalerie, einem Auftragswerk von Dr. Georg Prinz zur Lippe. Das kleine Bild diente ihm als Vorlage.

Foto: Steffen Dietrich

Gorbitz. In einer unschein­baren Wohnung an der Gorbitzer Höhen­pro­menade schafft Maler Roland Schwenke seit mehreren Jahren monumentale Kunst­werke. Berühmt geworden ist er durch seine großfor­ma­tigen Landschafts­bilder aus der Region und mit Schlössern von Weesen­stein bis Hirsch­stein. Sein Schaffen wird meisterhaft ergänzt durch seine Portraits. Derzeit arbeitet er mit den letzten Pinsel­strichen an einem Bild von Georg II. von Großbri­tannien. Es wird Ende November, anlässlich der Eröffnung des Weihnachts­marktes auf Schloss Proschwitz, feierlich enthüllt. Für Schlossherr Dr. Georg Prinz zur Lippe ist dies bereits das dritte Werk des Malers für seine Famili­en­ga­lerie. Schwenke begeistert sich dabei für die Details. Messing, Gold, Licht- und Schat­ten­ef­fekte, einzelne Haare – die Arbeit ist sehr zeitauf­wändig. Für ein Werk sind mehrere Monate keine Seltenheit, so der Maler. Sein Talent zur Malerei entdeckte Schwenke mehr durch Zufall, in seiner Armeezeit. Seinen Vorge­setzten war aufge­fallen, dass er seinen Kameraden, um sich beliebt zu machen, kleinere Bilder zeichnete. Daraufhin erhielt er einen Tages­befehl: Ein Ölbild, das einen sowje­ti­schen und einen NVA-Soldaten als Waffen­brüder zeigt, wurde sein erstes Auftragswerk. Das ist schon über 40 Jahre her. Nach seiner Hochzeit auf Schloss Weesen­stein malte er das dortige Schloss. Zahlreiche weitere Schlös­ser­bilder folgten. Es kamen Landschafts­bilder hinzu. Ausstel­lungen und Dauer­prä­sen­ta­tionen in Museen und Privat­samm­lungen folgten.

Wie viele Künstler hat auch Schwenke eine kleine Beson­derheit auf seinen Werken. Er versteckt auf seinen Bildern jeweils ein Haar, meist von seiner Katze Lady. Mal findet sich ein Luchshaar oder sogar ein Löwenhaar. Es ist nicht nur ein Gag, sondern ein symbo­li­scher Bezug zur Natur. »Was ist das Schönste auf der Erde? Unsere Erde! Egal, wer man ist«, so der Maler. Und er erinnert sich an eine Begebenheit in einem Urlaub in Tunesien, bei dem eine Panne den Reisebus an der Sahara zum Halt zwang. Während ein anderer Reisegast eine Zigarette qualmte, entdeckte Schwenke kleine Pflanzen und einen winzigen gemus­terten Käfer. Um die Schönheit der Erde zu entdecken: Augen auf, Nase auf, Ohren auf!

Steffen Dietrich

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