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Gedenken mit Namenslesung

Traditionelle Namenslesung aus dem »Buch der Erinnerung«

Veröffentlicht am Mittwoch, 21. Februar 2018

Am Montag, 29. Januar 2018 wurde mit einer Namenslesung vor der Gedenktafel an der Kreuzkirche an die Opfer der NS-Herrschaft in Dresden erinnert.

Dresdner Schüler verlasen an der Kreuzkirche die Namen von Dresdner Opfern der NS-Herrschaft. Foto: Steffen Dietrich

Dresdner Schüler verlasen an der Kreuzkirche die Namen von Dresdner Opfern der NS-Herrschaft.

Foto: Steffen Dietrich

Am Montag, 29. Januar 2018 fand die tradi­tio­nelle Namens­lesung der in der Zeit des Natio­nal­so­zia­lismus ermor­deten Dresdner Juden und Sinti und Roma vor der Gedenk­tafel der Kreuz­kirche am Dresdner Altmarkt statt. Sie begann mit Glocken­läuten und einer Kranz­nie­der­legung. Dresdner Schüler, Einwohner sowie Politiker verlasen die Namen. Ein Vertreter der jüdischen Gemeinde sprach das Kaddisch-Gebet. Die Veran­staltung der Gesell­schaft für  Christlich-Jüdische Zusam­men­arbeit Dresden e. V., des Evange­lisch-Luthe­ri­schen Kirchen­be­zirkes Dresden-Mitte, der Kreuz­kirch­ge­meinde und des Ökume­ni­schen Infor­ma­ti­ons­zen­trums e. V. wird von der Landes­haupt­stadt Dresden unter­stützt.

Die 1.953 Namen der ermor­deten oder verschol­lenen Dresdner Jüdinnen und Juden sind dem im Jahr 2006 erschie­nenen »Buch der Erinnerung« ent­nommen.

Von den über 7.000 durch die Rasse­ge­setze verfolgten Juden in Dresden und den umlie­genden Orten sind im »Buch der Erinnerung« dieje­nigen genannt, von denen bekannt ist, dass sie in einem Konzen­tra­ti­ons­lager starben, sich das Leben nahmen oder nach der Depor­tation als verschollen gelten. Über einige der Namen aus der früheren Nachbar­schaft kann man Dank des Engage­ments des Stolper­steine für Dresden e. V. seit 2009 auch in Dresden »stolpern«.

StZ/Steffen Dietrich

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