Ein Brunnen für Carolas Garten

Veröffentlicht am Mittwoch, 4. Juli 2018

»Woher bekommen wir ausreichend Wasser für unseren Schulgarten?«, fragten sich die Mädchen und Jungen der 128. Oberschule. Am besten wäre ein eigener Brunnen… Am 18. Juni 2018 wurde auf dem Gelände erfolgreich nach Wasser gebohrt.

Schüler der 5B schauten den Spezialisten beim Brunnenbohren zu. Foto: Ziegner

Schüler der 5B schauten den Spezialisten beim Brunnenbohren zu.

Foto: Ziegner

Strehlen. Vor etwa zehn Jahren pachtete die 128. Oberschule ihren Schul­garten von der Stadt. Seit dem 23. Juni 2016 trägt die Schule den Namen »Carola von Wasa«. Etwa seit dieser Zeit besteht auch die Idee, den »Ewigen Durst nach Wasser« eines solchen Gartens zukünftig mit einem eigenen Brunnen zu stillen.

Die Lehrerin und zugleich auch Förder­ver­eins­vor­sit­zende Sophie Sommer und die Schul­so­zi­al­ar­bei­terin Manuela Stuhl­macher berichten stolz von einem großen Erfolg, den sie im vergan­genen Jahr mit ihrem Garten »Carolas Oase« erzielen konnten: Im sächsi­schen Schul­jah­res­wett­bewerb »Aus Grau mach Grün« wurde trotz widriger Bedin­gungen – wie z. B. der schlechten Qualität des Bodens – ein fünfter Platz errungen. Im Stall des natur­nahen Gartens gibt es Zwerg­ka­ninchen und Meerschweinchen und im Garten nicht ganz so harmlose Wildbienen und anderes Getier. Leider konnte bisher das brach­lie­gende Nachbar­grund­stück für eine Erwei­terung des Schul­gartens nicht erworben werden. Am 18. Juni wurde nun ein sieben Meter tiefes Loch mit dem Durch­messer von 300 mm gebohrt. Schon bei etwa vier Metern stieß man auf das erhoffte Nass. Am nächsten Tag wurde der Brunnen ausgebaut und die Leitung samt dem Wasserhahn instal­liert. Nun soll noch ein eigener Strom­an­schluss folgen.

Ohne das Verständnis und die dankens­werte Hilfe der benach­barten Firma »Pauls Garage« wäre der Ablauf dieser Brunnen­bohrung wesentlich kompli­zierter gewesen.

Gerhard Ziegner

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