115 Jahre Schwebebahn

Veröffentlicht am Mittwoch, 1. Juni 2016

Die seilgezogene Einschienenhängebahn vom Körnerplatz nach Oberloschwitz gilt als die älteste Bergschwebebahn der Welt. Dank regelmäßiger technischer Wartung funktioniert die Bahn bis heute.

Entdeckungsreise Im Botanischen Garten: Welche Pflanzen spielen bei Shakespeare eine Rolle? Foto: Pohl

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Foto: Pohl

Loschwitz. Am 6. Mai vor 115 Jahren konnten die Dresdner zum ersten Mal mit der Schwebebahn vom Körnerplatz nach Oberloschwitz schweben. Die seilgezogene Einschienenhängebahn gilt als die älteste Bergschwebebahn der Welt. Bis heute dient das technische Denkmal als öffentliches Verkehrsmittel, ist eine technische Sensation und zugleich eine touristische Attraktion. Die Bahn funktioniert nach dem technischen Prinzip, das der Kölner Konstrukteur Eugen Langen entwickelt hat. Dabei hängen die beiden Wagenkästen unter der Fahrschiene. Gezogen werden sie von einem Seil. Die Fördermaschine befindet sich auf der Bergstation. Hier werden regelmäßig Führungen im Maschinenhaus angeboten. Wer vom Körnerplatz aus in die Höhe fährt, überwindet dabei einen Höhenunterschied von 84,2 Meter. Die Strecke ist 273,8 Meter lang. Nach viereinhalb Minuten ist die Bergstation in Oberloschwitz erreicht – von hier und der Aussichtsplattform bietet sich dem Betrachter ein wunderbarer Blick über das Elbtal. Dank regelmäßiger technischer Wartung funktioniert die Bahn bis heute zuverlässig.

 

Christine Pohl

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