Förderung für die Johannstadt

Veröffentlicht am Freitag, 11. Dezember 2015

Die beiden Quartiersmanager der nördlichen Johannstadt, Matthias Kunert und Christiana Eppers, machen sich vor Ort ein Bild. Sie vermitteln zwischen den Anwohnern, den lokalen Einrichtungen und Ämtern, stellen Kontakte her und unterstützen Akteure im Fördergebiet dabei, eigene Projekte zur Stadtteilentwicklung zu realisieren.

Quartiesmanager Mathias Kunert hat einen Plan... Foto: C. Trache

Quartiesmanager Mathias Kunert hat einen Plan...

Foto: C. Trache

Seit Mitte September sind Matthias Kunert und Chris­tiana Eppers vom Büro Konawa als Quartiers­ma­nager in der nördlichen Johann­stadt aktiv. Beauf­tragt wurde das Quartiers­ma­nagement im Rahmen des Förder­pro­gramms »Die Soziale Stadt« durch das Stadt­pla­nungsamt. »Haupt­aufgabe ist es, die Akteure und Bewohner des Förder­ge­bietes ›Nördliche Johann­stadt‹ an der Stadt­teil­ent­wicklung zu betei­ligen, in die im Rahmen des Förder­pro­gramms bis 2020 rund neun Millionen Euro öffent­liche Mittel inves­tiert werden«, erläutert Mathias Kunert. Die Quartiers­ma­nager vermitteln zwischen den Anwohnern, den lokalen Einrich­tungen und Ämtern, stellen Kontakte her und unter­stützen Akteure im Förder­gebiet dabei, eigene Projekte zur Stadt­teil­ent­wicklung zu reali­sieren.

Nachdem sie sich ein eigenes Bild von »ihrem« Quartier gemacht haben, sind sie begeistert vom Potential dieses Stadt­teils, in dem viele sozial schwache und ältere Menschen sowie Menschen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund leben. Die Johann­stadt gehört zu den vielfäl­tigsten und buntesten Stadt­teilen, die mit der Johann­Stadt­halle und dem Johann­städter Kultur­treff zwei sehr aktive Kultur­ein­rich­tungen aufweist. Mit einem Spaziergang durch den Stadtteil hat sich das neue Quartiers­ma­nagement bereits einem Teil der Anwohner vorge­stellt und gleich­zeitig deren Anregungen und Ideen für Verän­de­rungen im Stadtteil mitge­nommen. Ende Oktober tagte erstmals der Quartiers­beirat, der darüber entscheidet, welche Klein­pro­jekte mit Mitteln aus dem Verfü­gungs­fonds finan­ziert werden. Jährlich stehen dafür 20.000 Euro zur Verfügung. Neun Vertreter von Wohnungs­un­ter­nehmen, Bildungs- und Kultur­ein­rich­tungen, sozialen Trägern und dem Ortsamt Altstadt sowie neun Vertreter unter­schied­licher Bewoh­ner­gruppen, lokaler Gewer­be­trei­bender und des Ortsbeirats Altstadt unter­stützen die Arbeit des Quartiers­ma­nage­ments. Zu den neun in diesem Jahr geför­derten Projekten gehören der Umbau eines Klassen­raums in der 102. Grund­schule »Johanna« gemeinsam mit Schülern, Eltern und Pädagogen sowie ein von Jugend­lichen geplantes Fußball­turnier für Menschen unter­schied­licher Alters­klassen, Kulturen und Hinter­gründe. Auf der Inter­net­plattform www.qm-johannstadt.de sollen alle Akteure der Johann­stadt mit ihren Angeboten sowie alle Förder­pro­jekte vorge­stellt werden.

Im kommenden Jahr wird diese Seite auch ins Russische, Persische und Arabische übersetzt.

Claudia Trache

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Kontakt & weitere Infos

Das Büro des Quartiersmanagements in der ersten Etage des Johannstädter Kulturtreffs, Elisenstraße 35
www.qm-johannstadt.de

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Montag 15–18 Uhr und Donnerstag 9–12 Uhr