Treffpunkt Bönischplatz

Veröffentlicht am Samstag, 30. Januar 2021

Viel Geld ist in den letzten Monaten in die Neugestaltung des Bönischplatzes geflossen. Auch Anwohner konnten ihre Ideen dafür äußern.

Auf dem Bönischplatz laden neue Sitzelemente zum Verweilen ein. Bunte Mosaiksteinchen geben den Bänken eine besondere Note. Foto: Trache

Auf dem Bönischplatz laden neue Sitzelemente zum Verweilen ein. Bunte Mosaiksteinchen geben den Bänken eine besondere Note.

Foto: Trache

Johann­stadt. Von Ende März bis Anfang Dezember 2020 dauerten die Bauar­beiten zur Neuge­staltung des Bönisch­platzes. Ziel war es, die Aufent­halts­qua­lität des Platzes zu verbessern. Dafür wurden auch Anregungen und Wünsche von Anwoh­ne­rinnen und Anwohnern, Akteuren des Stadt­teils sowie Gewer­be­trei­benden berück­sichtigt. Zudem wurde die Verkehrs­si­tuation rund um den Platz geordnet und verbessert. So sorgt nun ein neuer Fußgän­ger­überweg für das sichere Queren der Passanten über die Pfoten­hau­er­straße. Die Pkw-Stell­plätze wurden neu angeordnet und die Beleuch­tungs­an­lagen erneuert. In der Mitte des Platzes gibt es nun ein MOBIpunkt mit drei Stell­plätzen für Carsharing und einem Fahrrad­ver­lei­h­an­gebot sowie eine barrie­re­freie Bushal­te­stelle. Kerami­ke­rinnen und Keramiker des Johann­städter Kultur­treffs gestal­teten das Sitzelement, das auf der Spitze des Bönisch­platzes steht, mit selbst herge­stellten Fliesen und Mosaiken.

Das Mosaik ist ein wieder­keh­rendes Gestal­tungs­element. Es steht symbo­lisch für die Vielfalt und die heterogene Einwoh­ner­struktur im Stadtteil. Auf Wunsch vieler Anwohner wurde in unmit­tel­barer Nähe zum Sitzelement ein Bücher­tausch­schrank und ein Trink­brunnen aufge­stellt, außerdem wurden drei größere Bäume gepflanzt. Das Projekt konnte über Städte­bau­för­der­mittel von Bund und Freistaat Sachsen sowie durch Eigen­mittel der Stadt Dresden finan­ziert werden.

Die Kosten lagen bei rund zwei Millionen Euro.

Claudia Trache

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