Da liegt Musik drin

Das Orchester Projekt Plauen probt für ein Konzert im Dom Meißen

Veröffentlicht am Donnerstag, 23. Februar 2012

Im historischen Ambiente des Gemeindesaals der Auferstehungskirche Plauen spielt derzeit fast jede Woche ein Sinfonisches Orchester, das im November 2009 in der Kirche gegründet wurde. Rund 50 Musiker, vom Hobbymusiker bis zum Profi aus verschiedenen Orchestern, üben unter der Künstlerischen Leitung von Prof. Steffen Leißner und KMD Sandro Weigert klassische Musikstücke ein.

Im Gemeindesaal der Auferstehungskirche probt das Orchester Projekt Dresden-Plauen mehrmals im Monat für seine öffentlichen Auftritte. Der Künstlerische Leiter Prof. Steffen Leißner dirigiert das Orchester.

Im Gemeindesaal der Auferstehungskirche probt das Orchester Projekt Dresden-Plauen mehrmals im Monat für seine öffentlichen Auftritte. Der Künstlerische Leiter Prof. Steffen Leißner dirigiert das Orchester.

Foto: Im Gemeindesaal der Auferstehungskirche probt das Orchester Projekt Dresden-Plauen mehrmals im Monat für seine öffentlichen Auftritte. Der Künstlerische Leiter Prof. Steffen Leißner dirigiert das Orchester.

Plauen. Im histo­ri­schen Ambiente des Gemein­de­saals der Aufer­ste­hungs­kirche Plauen spielt derzeit fast jede Woche ein Sinfo­ni­sches Orchester.

Rund 50 Musiker, vom Hobby­mu­siker bis zum Profi aus verschie­denen Orchestern, üben unter der Künst­le­ri­schen Leitung von Prof. Steffen Leißner und KMD Sandro Weigert klassische Musik­stücke ein. Im November 2009 wurde das Sinfo­nische Orchester in der Aufer­ste­hungs­kirche gegründet. Es widmet sich der Pflege des reichen sinfo­ni­schen Schaffens großer und auch weniger bekannter Meister. Die Musik­stücke stellen hohe Anfor­de­rungen an die Mitspieler. Derzeit werden u. a. folgende Stücke geprobt: Die 3. Sinfonie von Max Bruch, die Italie­nische Ouvertüre D-Dur von Franz Schubert, die Jubel­messe und C-Dur Sinfonie von Carl Maria von Weber, die Pauken­messe von Joseph Haydn sowie die Nullte Sinfonie von Anton Bruckner.

Jeder hat seine Methode, um kompli­zierte Noten­pas­sagen für das eigene Spiel umzusetzen. In den Noten­blättern finden sich entspre­chend zahlreiche eigene Markie­rungen.

Bevor ich mir die Probe Anfang Februar anschaue, werde ich um Nachsicht gebeten, weil es sich erst um die zweite Gesamt­probe für das Stück 3. Sinfonie von Max Bruch handelt. Bei der rund einein­halb­stün­digen Probe mit Prof. Steffen Leißner von der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber wird jede falsch gespielte Note mit freund­lichem, gedul­digen, aber bestimmten Ton gerügt und neu geprobt. Schon nach einer Stunde spielt das Orchester das hochkom­plexe Stück weitest­gehend fehlerfrei durch. Spätestens hier wird klar, dass es sich nicht um ein Hobby­or­chester handelt.

Am Samstag, 2. Juni 2012 spielt das Sinfo­nische Orchester im Dom Meissen u. a. das geprobte Stück von Max Bruch.

Am Samstag, 9. Juni 2012 ist es beim Konzert in der Plauener Aufer­ste­hungs­kirche zu erleben.

Neue Mitspieler sind gern gesehen. Dazu können sich Inter­es­senten gern bei Christian Schütze, Tel. 0351 4722070, chr.schuetze.dd@web.de melden.

Steffen Dietrich

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