»Mach kein Nickerchen – küss mich wach«

Erntefest auf den Kinder- und Jugendbauernhof in Nickern

Veröffentlicht am Samstag, 14. November 2015

Das Besondere am diesjährigen Erntefest des Kinder- und Jugendbauernhof Nickern war, dass es mit Unterstützung von Studenten der Hochschule Mittweida auf die Beine gestellt wurde. Es gehörte zur Kampagne »Mach kein Nickerchen – Küss mich wach«. Dahinter steckt, Sponsoren für die Sanierung des alten Kinderbauernhauses zu gewinnen, um so mehr Raum für die Kinder- und Jugendarbeit zu schaffen.

Rund 800 Gäste kamen am 3. Oktober 2015 zum Erntefest auf den Kinder- und Jugend­bau­ernhof in Nickern, Am Stausee 3. Märchen­füh­rungen, Blumen­kränze binden, Zauber­schau oder Stempeln mit Kartoffeln – für jeden war etwas dabei. Höhepunkt war der Later­nen­umzug. Das Besondere am diesjäh­rigen Erntefest war, dass es mit Unter­stützung von Studenten der Hochschule Mittweida auf die Beine gestellt wurde. Es gehörte zur Kampagne »Mach kein Nickerchen – Küss mich wach«. Was steckt dahinter? »Ziel ist es, Sponsoren für die Sanierung des alten Kinder­bau­ern­hauses zu gewinnen, um so mehr Raum für die Kinder- und Jugend­arbeit zu schaffen«, sagt Christina Clasohm, die die Kampagne mitbe­treut. Die Studie­renden des Bachelor-Studi­en­gangs Medien­ma­nage­ments haben die Aufgabe umzusetzen, eine cross­me­diale Kampagne für gemein­nützige Vereine zu entwi­ckeln. Gemeinsam mit dem Team des Kinder- und Jugend­bau­ernhofs wollen die angehenden Medien­ma­nager das Kinder­bau­ernhaus aus seinem Dornrös­chen­schlaf erwecken, deshalb auch der Titel »Küss mich wach«. Sponsoren sollen zur aktiven Mitarbeit motiviert werden. Dabei werden die modernen medialen Kommu­ni­ka­ti­ons­mittel einge­setzt – vom Internet übers Radio, von den sozialen Netzwerken bis zum Event. Die Studie­renden drehen Videos, schreiben Artikel, organi­sierten das Erntefest und entwi­ckeln ein neues Corporate Design. Dass das Fest einen solch großen Anklang gefunden hat, macht sie stolz.

Bis zum Januar 2016 geht die Kampagne. Bis dahin soll dann auch der Imagefilm vom Erntefest und anderen Veran­stal­tungen fertig sein und die Website umstruk­tu­riert werden. »Zum Abschluss wird der Einrichtung ein Leitfaden übergeben, so dass die Kanäle weiter genutzt werden können«, infor­miert Christina Clasohm. Geplant ist auch, Sponsoren zu besuchen und sich bei ihnen zu bedanken. Denn es geht nicht nur darum, einen Studi­en­auftrag zu erfüllen, sondern auch ganz praktische Hilfe für den beliebten Bauernhof zu leisten. Ziel ist der Ausbau des Gutshauses, besser bekannt als »Hexen­häusl«, denn die Räumlich­keiten auf dem Hof werden zu eng. Die Kosten werden auf 750.000 Euro geschätzt. Zu den Unter­stützern gehören u. a. der Lions Club Elbflorenz, die Gläserne Manufaktur genauso wie die Landes­haupt­stadt oder die Aktion Mensch.

Christine Pohl

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