„Warum wir nach Dresden gekommen sind…?“

Zeitzeugen-Ausstellung des jüdischen Frauenvereins

Veröffentlicht am Dienstag, 10. November 2015

Loschwitz. Am 6. November 2015 wurde im Festsaal des Orts­amtes Loschwitz am Körner­platz die Ausstellung »Warum wir nach Dresden gekommen sind…?« eröffnet. Seit mehreren Monaten ist diese Ausstellung, die das Schicksal von in Dresden lebenden jüdischen Migranten und Spätaus­siedlern beleuchtet, an ... weiterlesen

Die Vernissage zur Ausstellung fand im Juli im Lichthof des Dresdner Rathauses statt. Foto: PR

Die Vernissage zur Ausstellung fand im Juli im Lichthof des Dresdner Rathauses statt.

Foto: PR

Loschwitz. Am 6. November 2015 wurde im Festsaal des Orts­amtes Loschwitz am Körner­platz die Ausstellung »Warum wir nach Dresden gekommen sind…?« eröffnet. Seit mehreren Monaten ist diese Ausstellung, die das Schicksal von in Dresden lebenden jüdischen Migranten und Spätaus­siedlern beleuchtet, an wechselnden Orten der Stadt zu sehen. Auf zehn 1,60 Meter hohen Acryl-Säulen werden zwölf Inter­views von Zeitzeugen abgebildet. Sie belegen, warum Menschen ihre Heimat verlassen mussten, und wie es ethni­schen Minder­heiten in den Nachfol­ge­staaten der Sowjet­union ergeht, in denen kein staat­licher Schutz vor antise­mi­ti­scher und natio­na­lis­ti­scher Volks­ver­hetzung existiert.

Es ist bereits die dritte Ausstellung, die die Mitglieder des Jüdischen Frauen­vereins erarbeitet haben. Die Exposition ist auch als unter­richts­be­glei­tendes Bildungs­an­gebot für Gymnasien und andere Schulen konzi­piert. Die Acryl-Säulen können mit geringem Aufwand in jeder Aula aufgebaut werden, um so den Geschichts-, Gesell­schafts­kunde-, Religions- und Ethik-Unter­richt aller Alters­stufen zu ergänzen.

Claudia Trache

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