Ausstellung »Unsere schöne Heimat« im Rathaus Leuben

Veröffentlicht am Mittwoch, 9. Oktober 2019

Johanna Lenelies Dittmann zeigt bis 1. November 25 ihrer Bilder im Bürgersaal des Rathauses. Ihre Lieblingsmotive sind die Berge der Sächsischen Schweiz.

Johanna Lenelies Dittmann malt mit Vorliebe die Berge der Sächsischen Schweiz. Foto: Trache

Johanna Lenelies Dittmann malt mit Vorliebe die Berge der Sächsischen Schweiz.

Foto: Trache

Noch bis zum 1. November 2019 ist im Bürgersaal des Rathauses Leuben, Hertz­straße 23, die Ausstellung »Unsere schöne Heimat« zu sehen. Gezeigt werden 25 Pastell­bilder der Künst­lerin Johanna Lenelies Dittmann. Sie zeigt vor allem ihre Motive der Sächsi­schen Schweiz. Diese Ausstellung ist die 94., die im Bürgersaal des Rathauses Leuben eröffnet wird. »Die ausge­wählten Bilder spiegeln auf sehr eindrucks­voller Weise die vielfältige Schönheit der Sächsi­schen Schweiz, der Wahlheimat der Künst­lerin, wider und machen zugleich Lust, diese wunderbare Natur­land­schaft zu entdecken«, sagt Stadt­be­zirks­amts­leiter Jörg Lämmerhirt.

Johanna Lenelies Dittmann malt seit Ende der 90er Jahre. Neben Landschaften setzt sie gern Tiere, Blumen, Bäume aber auch alte Burgen und Schlösser in Szene. Erste Skizzen fertigt sie oft in der Natur an oder fotogra­fiert die Motive, die sie dann in ihrem Haus in Struppen malt. »Zunächst habe ich nur die Berge gemalt, die ich gemeinsam mit meinem Mann bestiegen habe«, erzählt die 76-Jährige. »Später malte ich auch andere Berge, einfach wegen ihrer Schönheit.« Mit ihrem vor fünf Jahren verstor­benen Mann, Gunter Dittmann, dem ehema­ligen Verwal­tungs­leiter des Rathauses Leuben, verband sie nicht nur die Leiden­schaft für das Reisen und das Klettern, sondern auch die Begeis­terung für künst­le­rische Tätig­keiten. Ihr Haus in Struppen, dass sie 1997 bezogen, statteten sie nach ihren Vorstel­lungen selbst aus. Ihr Mann fertigte zum Teil filigran geschnitzte Möbel an, gemeinsam bemalten sie Schränke kunstvoll mit Blumen. Nach Motiven seiner Frau fertigte Gunter Dittmann auch Holzein­leg­ar­beiten und Intarsien an. „Wir haben uns beide künst­le­risch sehr gut ergänzt“, so Johanna Lenelies Dittmann. Die in der Ausstellung gezeigten Bilder hat ihr Mann mit selbst­ge­schnitzten Rahmen und Passe­par­touts versehen. Eines der Bilder steht auf einer ebenfalls selbst­ge­schnitzten Staffelei. Wer genau hinschaut, entdeckt am oberen Ende ein geschnitztes Famili­en­wappen mit einem großen »D«, das Gunter Dittmann ebenfalls selbst entworfen hat und das einige Möbel im Dittmann­schen Haus ziert.

Das Thema der Ausstellung »Unsere schöne Heimat« ist bewusst gewählt. »Wir sind viel gereist und haben Länder verschie­dener Erdteile kennen­ge­lernt, die uns sehr gefallen haben. Doch wenn wir wieder zu Hause waren, haben wir festge­stellt, dass die eigene Heimat doch am schönsten ist«, so die Künst­lerin. Wer sich von dieser Heimat begeistern lassen möchte, kann die Ausstellung montags, mittwochs und freitags von 9 bis 12 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 9 bis 18 Uhr anschauen. Der Eintritt ist frei.

Claudia Trache

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