Bebauungsplan für Striesen

Veröffentlicht am Montag, 18. Februar 2019

Im Quartier am Landgraben sollen neue Wohnungen entstehen. Für eine geordnete Entwicklung des Gebietes wird jetzt ein Bebauungsplan aufgestellt.

Die ehemalige f6-Tabakfabrik gehört zum Quartier am Landgraben. Hier sollen in historischem Ambiente moderne Wohnungen entstehen. Foto: Pohl

Die ehemalige f6-Tabakfabrik gehört zum Quartier am Landgraben. Hier sollen in historischem Ambiente moderne Wohnungen entstehen.

Foto: Pohl

Striesen. Für das Quartier am Landgraben in Striesen soll ein Bebau­ungsplan aufge­stellt werden. In dem Areal befinden sich u. a. die Techni­schen Sammlungen, das Medien­kul­turhaus Pentacon, die ehemalige f6-Zigaret­ten­fabrik, der Strie­sener Friedhof sowie großflä­chiger Einzel­handel. Aufgrund der unter­schied­lichen Nutzungen und der künftigen Entwick­lungen sehen die Stadt­planer hier einen Bedarf zur städte­bau­lichen Steuerung und Erneuerung. Das Gebiet soll auch weiterhin ein gemischtes Gebiet mit unter­schied­lichen Nutzungen bleiben, erklärte Stadt­planer Daniel Woite in der Sitzung des Stadt­be­zirks­beirats am 23. Januar 2019 in Blasewitz. Unter Beachtung des denkmal­ge­schützten Bestandes sollen bauliche Struk­turen neu geordnet werden. Auch über die Schaffung neuer Spiel- und Freiflächen wird nachge­dacht. Im Blick haben die Stadt­planer dabei den Blasewitz-Grunaer-Landgraben. Dieser grenzt an das Gebiet des vorge­se­henen Bebau­ungs­plans. Unter­sucht werden soll u. a., ob ein Fußweg entlang des Grabens angelegt werden könnte. Das hörten die Stadt­be­zirks­beiräte der LINKEN gern. Denn sie haben bereits ein Konzept erarbeitet, wie eine Wegever­bindung aussehen könnte. Bisher liegen aber noch keine konkreten Planungen von Seiten der Stadt vor. Über die öffent­liche Nutzung müsse erst mit künftigen Bauherren in dem Bereich gesprochen werden.

Das Quartier am Landgraben hat viel Potential – z. B. für die Schaffung neuer Wohnungen. Bereits seit 6. August 2018 gibt es eine Bauge­neh­migung für den histo­ri­schen Teil der Tabakfa­brik, der zu Wohnungen umgebaut werden soll. Weitere Bauan­träge liegen für Standorte an der Glashütter- und Schandauer Straße vor.

Fast einstimmig (eine Stimm­ent­haltung) befür­wor­teten die Blase­witzer Stadt­be­zirks­beiräte die Aufstellung des Bebau­ungs­planes Nr. 3042 für das Gebiet.

Christine Pohl

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