Erweiterungsbau für die Freie Montessorischule

Veröffentlicht am Freitag, 15. März 2019

Das Interesse an der Freien Montessorischule »Huckepack« wächst. Deshalb soll der Schulcampus an der Glashütter Straße mit einem Neubau erweitert werden. Die Entwürfe dafür werden derzeit ausgestellt.

Das Preisgericht mit dem Sieger-Modell des Architekturbüros „Die Baupiloten“. Foto: PR

Das Preisgericht mit dem Sieger-Modell des Architekturbüros »Die Baupiloten«.

Foto: PR

Bis voraus­sichtlich 10. April 2019 sind im Rathaus Blasewitz, Naumann­straße 5, Entwürfe für den Erwei­te­rungsbau der Freien Montesso­ri­schule »Huckepack« ausge­stellt. Acht renom­mierte Büros hatten sich am Wettbewerb beteiligt, die Jury entschied sich für das Büro »Die Baupi­loten« aus Berlin. Hinter­grund ist der Ausbau des Schul­campus‘ der Freien Montesso­ri­schule »Huckepack« an der Glashütter Straße in Striesen. Gegenüber dem Altbau­ge­bäude soll ein Erwei­te­rungsbau errichtet werden. Das sogenannte Gemein­schaftshaus – das künftige Herzstück des Schul­standorts – wird Unter­richts-, Fachun­ter­richts- und Verwal­tungs­räume erhalten sowie eine Küche für die Mittags­ver­sor­gungen. Die Archi­teken hatten die Aufgabe, eine »Gemeinsame Mitte« als Treff­punkt, Aula, Versamm­lungs- und Veran­stal­tungsort für die Hucke­pack­ge­mein­schaft zu planen. Dem Wettbe­werbs­sieger ist es gelungen, diese Mitte flexibel zu gestalten.

Positiv bewertete die Jury die Anordnung der Lern- und Au­fent­haltsbereiche von Oberstufe und Gymnasium, die Lage der Verwal­tungs­räume, die Mensa mit den Außen­plätzen, die Bibliothek und die gute Tages­licht­ver­sorgung. Auch aus städte­bau­licher Sicht überzeugte der gelungene Entwurf der Berliner Archi­tekten die Juroren: so der Bezug zur Umgebungs­be­bauung, die Positio­nierung und die Möglich­keiten der Öffnung ins Quartier. Auch der identi­täts­stif­tende Baumbe­stand werde respek­tiert.

Die Ausstellung ist kostenfrei während der Öffnungs­zeiten des Stadt­be­zirks­amtes zu sehen. Inter­es­senten melden sich bitte im Sekre­tariat, Zimmer 1/21.

Christine Pohl

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