Fußweg über das Blaue Wunder wieder offen

Veröffentlicht am Donnerstag, 14. Dezember 2017

In den kommenden Jahren wird das Blaue Wunder weiter saniert; ein erster Schritt wurde am 14. Dezember 2017 beendet: Der Fußweg wurde wieder für den Verkehr zwischen Schillerplatz und Körnerplatz freigegeben.

Amtsleiter Reinhard Koettnitz (l.) und Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain geben den Fußweg auf dem Blauen Wunder frei. Foto: Pohl

Amtsleiter Reinhard Koettnitz (l.) und Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain geben den Fußweg auf dem Blauen Wunder frei.

Foto: Pohl

Blasewitz. Reinhard Koettnitz, Leiter des Straßen- und Tiefbau­amtes, und Baubür­ger­meister Raoul Schmidt-Lamontain legten am  Donnerstag, 14. Dezember 2017 gegen 13 Uhr selbst Hand an, um das letzte Hindernis auf dem Fußweg des Blauen Wunders wegzu­räumen. Jetzt ist der sanierte Weg auf der Brücke zwischen Schil­ler­platz und Körner­platz wieder offen.  In zwei Bauab­schnitten sind seit 2016 zunächst die Spann­be­ton­ele­mente aus- und wieder eingebaut worden. Die Träger und Konsolen sind gereinigt und neuer Korro­si­ons­schutz aufge­bracht worden. Gelaufen wird jetzt über sägeraue Eichen­bohlen. Die Gesamt­bau­kosten betragen etwa 630.000 Euro. Die Sanie­rungs­ar­beiten in diesem Halbjahr hatten sich verzögert, da das Abstrahlen und fachge­rechte Entsorgen des alten Anstriches länger dauerte. »Qualität geht vor Schnel­ligkeit«, betonte Koettnitz.

Das Blaue Wunder wird in den kommenden Jahren umfassend saniert. Bis 2030 werden die geplanten Arbeiten etwa 45 Millionen Euro kosten. Ziel ist eine möglichst lange Lebens­dauer des techni­schen Denkmals.

Nächste Dauerbaustelle beginnt am 16. April 2018

Dann werden defekte Stahl­bau­teile und die inneren Brücken­ge­länder erneuert. Denn bevor das  Wahrzeichen einen neuen Farban­strich bekommt, müssen z. B. die im Tragwerk vorhan­denen defekten Streben ausge­tauscht werden. Dabei handelt es sich teilweise um durch Fahrzeug­an­prall bzw. Kriegs­schäden verformte Träger. Mit den Bauar­beiten verbunden sind Verkehrs­ein­schrän­kungen. So werden die jetzt vorhan­denen drei Fahrstreifen auf zwei reduziert.

Christine Pohl

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