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Millionen für Sanierung

Fördermittelbescheid für Cottaer Gymnasium

Veröffentlicht am Freitag, 21. September 2018

Für die Sanierung des Gymnasiums Cotta hat der Freistaat Sachsen rund 7,4 Millionen Euro Fördermittel bereit gestellt. Den dazu gehörenden Scheck übergab Sozialministerin Barbara Klepsch kürzlich an Dresdens Bildungsbürgermeister Hartmut Vorjohann.

Für Schulleiter Jürgen Karras (l.) war der 7. September ein besonderer Grund zur Freude. Damit das Cottaer Gymnasium saniert werden kann, müssen rund 22,2 Millionen Euro zusammenkommen. Bildungsbürgermeister Hartmut Vorjohann, Sozialministerin Barbara Klepsch, der Landtagsabgeordnete Markus Ulbig und Hagen Kettner, Leiter des Dresdner Standorts des Landesamtes für Schule und Bildung, konnten ihm dafür den Fördermittelbescheid des Landes über rund 7,4 Millionen Euro präsentieren. Foto: Steffen Dietrich

Für Schulleiter Jürgen Karras (l.) war der 7. September ein besonderer Grund zur Freude. Damit das Cottaer Gymnasium saniert werden kann, müssen rund 22,2 Millionen Euro zusammenkommen. Bildungsbürgermeister Hartmut Vorjohann, Sozialministerin Barbara Klepsch, der Landtagsabgeordnete Markus Ulbig und Hagen Kettner, Leiter des Dresdner Standorts des Landesamtes für Schule und Bildung, konnten ihm dafür den Fördermittelbescheid des Landes über rund 7,4 Millionen Euro präsentieren.

Foto: Foto: Steffen Dietrich

Cotta. Nachdem der Dresdener Stadtrat im Januar die Weichen für die umfas­sende Sanierung des Gymna­siums Cotta gestellt hatte, erfolgte am 7. September die Übergabe eines Förder­mit­tel­be­scheides des Freistaates Sachsen in Höhe von rund 7,4 Millionen Euro an die Landes­haupt­stadt. Sozial­mi­nis­terin Barbara Klepsch überreichte, stell­ver­tretend für Bildungs­mi­nister Christian Piwarz, den symbli­schen Scheck an Bildungs­bür­ger­meister Hartmut Vorjohann. Die Bauar­beiten an dem denkmal­ge­schützten Schul­ge­bäude sollen im Sommer 2020 beginnen und im Februar 2023 abgeschlossen sein. Durch die Neuordnung der Räume kann das Gymnasium künftig sechs Klassen pro Jahrgang aufnehmen. Die Kosten für Bau und Ausstattung betragen rund 22 Millionen Euro. Für die Zeit der Sanie­rungs­ar­beiten zieht die Schul­ge­mein­schaft in den Ausla­ge­rungs­standort Terras­senufer. Am Gymnasium Dresden-Cotta lernen im aktuellen Schuljahr 884 Schüle­rinnen und Schüler. Sie werden von 80 Lehre­rinnen und Lehrern unter­richtet.

Schul­leiter Jürgen Karras führte die Gäste durch das Gymnasium. Dabei führte der Weg auch in das Schul­museum. Viele Räumlich­keiten des Gymna­siums wirken aller­dings von sich aus noch museal.

Das Cottaer Gymnasium ist eine Tradi­ti­ons­schule. Im Jahr 1869 wurde die erste Cottaer Schule mit 138 Schülern, einem Lehrer und einem Klassen­zimmer einge­weiht. Von 1903 bis 1911 baute man ein Schul­ge­bäude nach Entwürfen von Hans Erlwein als Erwei­terung der 34. Bezirks­schule. Die Schule wurde im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört. Der Schul­be­trieb wurde im Oktober 1949 nach der Instand­setzung wieder aufge­nommen. Seit 1992 befindet sich das Gymnasium Cotta im Gebäude. Von 2005 bis 2007 wurde der Südflügel nach denkmal­pfle­ge­ri­schen Gesichts­punkten saniert. 2014 konnte eine Vier-Feld-Sport­halle einge­weiht werden. Derzeit laufen die Umbau­ar­beiten an den alten Sport­hallen zu einer Mensa und einer Aula.

Der Baubeginn für die umfas­sende Sanierung ist für Juli 2020 geplant, die Fertig­stellung für Juli 2023. Die Ausla­gerung der Schule erfolgt, während des Baus, an die Schule am Terras­senufer.

Steffen Dietrich

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