Mehr Platz für Autos?

Pläne für den Ausbau der Zwickauer Straße als Umgehungsstraße

Veröffentlicht am Freitag, 18. Oktober 2019

Die Zwickauer Straße soll in den nächsten Jahren auf einem ein Kilometer langen Abschnitt ausgebaut werden. Die damit verbundene Zunahme des Verkehrs entlastet die Chemnitzer und Budapester Straße.

Blick von der Abzweigung Hahnebergstraße in die Zwickauer Straße in Richtung Nossener Brücke. Die Stadt plant einen Ausbau des Straßenabschnittes bis zur Würzburger Straße. Foto: Steffen Dietrich

Blick von der Abzweigung Hahnebergstraße in die Zwickauer Straße in Richtung Nossener Brücke. Die Stadt plant einen Ausbau des Straßenabschnittes bis zur Würzburger Straße.

Foto: Steffen Dietrich

Südvorstadt/Plauen. Die Stadt hat Planungen für den Ausbau der Zwickauer Straße von der Hahne­berg­straße bis zur Würzburger Straße vorge­stellt. In  der Sitzung des Stadt­be­zirks­rates Plauen am 8. Oktober 2019 wurden diese der Öffent­lichkeit präsen­tiert. Der rund ein Kilometer lange Straßen­ab­schnitt soll verbreitert werden, sodass die Fahrspuren auf jeweils 2,75 Meter wachsen. Zusätzlich sollen jeweils 1,5 Meter breite Radfahr­streifen in beide Richtungen angelegt werden. Die dadurch entste­hende neue »Haupt­straße« könnte die Budapester und Chemnitzer Straße und insbe­sondere auch die Kreuzung mit der Nürnberger Straße und zur Nossener Brücke deutlich entlasten. Folge wäre ein erheb­licher Zuwachs an Straßen­verkehr auf dem dann ausge­bauten Abschnitt auf ein Mehrfaches. Um im stark bewohnten Teil der Zwickauer Straße von der Würzburger Straße bis nach Altplauen drohenden Folge­verkehr zu vermeiden, soll die Zufahrt von der Würzburger Straße für den Fahrzeug­verkehr gesperrt werden.Bei dem Teilstück handelt es sich derzeit zum großen Teil um eine Pflas­ter­straße, an der Bürohäuser und Gewer­be­flächen liegen. Insoweit hält sich die Belastung für Anwohner schon deshalb in Grenzen. Die bestehenden Bäume am Straßenrand sollen soweit wie möglich erhalten werden. 
Die Inves­ti­ti­ons­kosten werden voraus­sichtlich über zwei Millionen Euro betragen.

Baubeginn könnte ehestens 2022 sein. Davor muss erst einmal der Stadtrat über das Vorhaben entscheiden. Im Anschluss können im Planfest­stel­lungs­ver­fahren betroffene Bürger zudem ihre berech­tigten Einwände geltend machen.

Steffen Dietrich

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