25 Jahre Kreative Werkstatt Dresden e. V.

Veröffentlicht am Dienstag, 3. Dezember 2019

Karin Heyne weiß ihr »Baby« in guten Händen. Mit ihren breit aufgestellten Angeboten ist die Kreative Werkstatt über ein Vierteljahrhundert zu einem festen Bestandteil der kulturellen Szene in Pieschen geworden. Seit 1996 sind im Galvanohof über 100 Ausstellungen regionaler Künstlerinnen zu sehen gewesen.

Hinter der Kreativen Werkstatt stand und steht ein engagiertes Team. Foto: Trache

Hinter der Kreativen Werkstatt stand und steht ein engagiertes Team.

Foto: Trache

Zahlreiche Mitstrei­te­rinnen, Wegbe­gleiter, Kunst­in­ter­es­sierte und ehren­amtlich Engagierte feierten gemeinsam das 25-jährige Jubiläum der Kreativen Werkstatt Dresden e. V. Musika­lisch begleitete Klari­net­tistin Rumi Sota-Klem den offizi­ellen Teil. Die freie Autorin und Publi­zistin Undine Materni hielt die Laudatio, in der sie von ihrer ganz persön­lichen Beziehung zum Galva­nohof sprach, aber auch auf die Anfänge des Vereins zurück­blickte, der durch Initiative der Künst­lerin Karin Heyne gegründet wurde. Ziel des Vereins ist die Stärkung und Vernetzung von Künst­le­rinnen.

Mit genera­ti­ons­über­grei­fenden Projekten kultu­reller Bildung und mit sozio­kul­tu­rellen Angeboten ist die Werkstatt fester Bestandteil der kultu­rellen Szene in Pieschen und darüber hinaus. Die zahlreichen Kurse in Bereichen wie Malerei, Keramik, Grafik und Bildhauerei, die sich an alle Inter­es­sierten richten, sowohl an Männer als auch Frauen, werden von profes­sio­nellen Künst­le­rinnen geleitet. Anlässlich des Jubiläums hat die Kreative Werkstatt Dresden einen Katalog heraus­ge­geben, der in Wort und Bild einen guten Überblick über die Arbeit der zurück­lie­genden Jahre gibt. Einzelne Projekte werden ebenso aufge­führt wie alle über 100 Ausstel­lungen regio­naler Künst­le­rinnen, die seit 1996 im Galva­nohof gezeigt wurden. Für Karin Heyne ist die Kreative Werkstatt ihr »Baby«, auf das sie zu Recht stolz ist. »Besonders stolz bin ich auch darauf, so viele Menschen aktiviert zu haben«, erzählt sie, erinnert sich aber auch an die »verrückten Anfangs­jahre«, wie sie sagt, wo viel impro­vi­siert werden musste. Sie stand dem Verein bis 2016 als künst­le­rische Leiterin vor und engagiert sich seit diesem Jahr wieder im Vorstand. Künftig möchte sie sich wieder verstärkt ihrer eigenen freischaf­fenden Tätigkeit widmen.

»Auch im kommenden Jahr werden unsere bestehenden Angebote wie bisher fortge­führt«, so Constanze Böckmann, seit Mitte dieses Jahres die künst­le­rische Leiterin der Kreativen Werkstatt Dresden. »2020 haben wir unter das Thema ‚Dialog‘ gestellt. In unserer Galerie werden wir zum Beispiel in Doppel­aus­stel­lungen themen­be­zogen jeweils zwei Künst­le­rinnen gegen­über­stellen.«

Claudia Trache

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