Durchwachsene Bilanz

Veröffentlicht am Donnerstag, 21. März 2019

Im vergangenen Jahr verzeichneten die Museen der Stadt Dresden einen Besucherrückgang. Ausgerechnet die Kleinen legten zu.

Obwohl die Zahl der Gäste im letzten Jahr zurückging, kann von Aufmerksamkeitsdefiziten keine Rede sein. Foto: Möller

Obwohl die Zahl der Gäste im letzten Jahr zurückging, kann von Aufmerksamkeitsdefiziten keine Rede sein.

Foto: Foto: Möller

Fast 191.000 Besuche­rinnen und Besucher fanden 2018 den Weg in die Museen der Stadt Dresden. Genau waren es 190.829, ein Minus von 17 Prozent. Das waren fast genau so viele wie 2015.
»Der Jahrhun­dert­sommer hat seine Schleif­spuren hinter­lassen«, kommen­tierte Dr. Gisbert Porstmann, Direktor der Museen der Stadt Dresden, die Bilanz. Das beste Ergebnis im internen Vergleich erzielten die Techni­schen Sammlungen mit 86.951 Gästen. Auf dem zweiten Platz folgte das Stadt­museum, ganz hinten rangierte das Schil­ler­häuschen. Nun sind diese internen Zahlen nicht unbedingt vergleichbar, denn das Schil­ler­häuschen ist das kleinste Museum der Stadt und verzeichnete im letzten Jahr tatsächlich einen Zuwachs an Besuchern. Auch das Leonardi-Museum darf sich eines stetig steigenden Publi­kums­in­ter­esses erfreuen. Ähnlich wacker schlugen sich das Museum der Dresdner Romantik im Kügel­genhaus und das Palitzsch-Museum in Prohlis.

Steffen Möller

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