Oberbürgermeister Dirk Hilbert zum Tod von Kurt Biedenkopf

Veröffentlicht am Freitag, 13. August 2021

Sachsens ehemaliger Ministerpräsident Prof. Dr. Kurt Biedenkopf ist im Alter von 91 Jahren verstorben. Oberbürgermeister Drik Hilbert erinnert an sein Wirken und dankt dem ehemaligen Ministerpräsidenten.

Dresden. Elf Jahre war Prof. Dr. Kurt Biedenkopf Minis­ter­prä­sident von Sachsen, jetzt ist er im Alter von 91 Jahren gestorben. Mit einer Trauer­be­flaggung an Dresdner Rathäusern und Stadt­be­zirks­ämtern wird seiner Persön­lichkeit gedacht. Oberbür­ger­meister Dirk Hilbert erinnert neben dem Wirken für die deutsche Einheit auch daran, dass die Landes­haupt­stadt Kurt Biedenkopf viel zu verdanken hat: „Als Minis­ter­prä­sident ist es ihm gelungen, nach der Wende zahlreiche Großin­ves­toren wie die VW-Manufaktur und AMD nach Dresden zu holen und unsere Stadt damit zu einem der wichtigsten Wirtschafts­standorte in Ostdeutschland zu machen. Er engagierte sich besonders für den Wieder­aufbau der Frauen­kirche. Ich selbst habe Kurt Biedenkopf oft persönlich erleben dürfen, zuletzt unter anderem bei dem Festakt anlässlich des 75. Jahres­tages der Zerstörung von Dresden 2020. Auch nach seiner Amtszeit als Minis­ter­prä­sident des Freistaates Sachsen sprühte er stets voller Taten­drang und verstand es in beein­dru­ckender Weise, einen vertrau­ens­vollen Zugang zu den Menschen zu finden. Er wird fehlen. Sein Leben und Wirken aber wird gegen­wärtig sein, an vielen Orten und in unzäh­ligen Geschichten. Er geht und bleibt als Sachse. Meine Gedanken sind bei seiner Frau Ingrid, seinen Kindern, seiner Familie und Wegge­fährten. Sein Andenken zu bewahren und sein Werk zu würdigen, wird uns eine ehren­volle Aufgabe sein.«

Dirk Rostig

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