Skater-Verleih am Torhaus

Veröffentlicht am Dienstag, 30. März 2021

Ab 1. April 2021 richtet der Verein Treberhilfe Dresden e. V. im barocken Torhaus an der Lingnerallee einen Verleih für Ausrüstung zum Inline-Skating und Skateboarding ein.

Das barocke Torhaus soll zum Skater-Verleih werden. Foto: Pohl

Das barocke Torhaus soll zum Skater-Verleih werden.

Foto: Pohl

Dresden. Auf der Skaterbahn an der Lingne­rallee herrscht vor allem jetzt im Frühling reger Betrieb. Roller- und Radfahrer nutzen wie die Skater den Parkour. Künftig soll es in der Nähe auch einen Skater­verleih geben. Dafür übernimmt der Verein Treber­hilfe Dresden ab 1. April 2021 das barocke Torhaus an der Lingne­rallee. Der Verein betreibt einen Skater-Verleih für Inline-Skating und Skate­boarding. Marcus Felchner, Leiter Amt für Hochbau und Immobi­li­en­ver­waltung: »Der Verein hat mit seinem Konzept überzeugt. Er stellt kostenlos und preis­günstig Leihaus­rüstung zur Verfügung. Dieses Angebot will der Verein per Phasen­modell bedarfs­ge­recht schritt­weise aufbauen. Damit wird die Teilhabe benach­tei­ligter Menschen an gemein­samer Freizeit­ge­staltung und sport­lichen Aktivi­täten unter­stützt und soll den sozialen Zusam­menhalt und das Zusam­men­leben im Förder­gebiet Johannstadt/Pirnaische Vorstadt ergänzen.«

Die Stadt hat das Torhaus im Rahmen eines EFRE-Förder­pro­jektes saniert. Die Außen­an­lagen folgen, wenn das Amt für Stadtgrün und Abfall­wirt­schaft den nördlichen Blüherpark fertig­stellt. Die Förderung ist an eine Nutzung eines gemein­nüt­zigen Vereins gekoppelt, der vor Ort soziale Angebote anbietet. Die Gesamt­kosten des Projektes betrugen etwa 460.000 Euro. Davon sind 308.000 Euro über EFRE-Förder­mittel finan­ziert. Rund 30.000 Euro steuerte der Stadt­bezirk Altstadt bei. Die restlichen 122.000 Euro werden von der Landes­haupt­stadt Dresden bezahlt.

Das Torhaus Lingne­rallee wurde 1888 als eines von zwei Häusern am prunk­vollen Haupt­zugang zum Blüherpark im Barockstil erbaut. Das erhalten gebliebene Torhaus ist ein Kultur­denkmal nach dem Sächsi­schen Denkmal­schutz­gesetz. Leerstand und Vanda­lismus hatten zu einem hohen Sanie­rungs­bedarf geführt.

Christine Pohl

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