Einkehr im neuen Pinguin Café

Veröffentlicht am Donnerstag, 29. März 2018

Das Pinguin-Café im Dresdner Zoo wurde gestern feierlich eröffnet. Der Abriss und Neubau wurde nach rekordverdächtiger Zeit realisiert.

Jeffrey Pötzsch (mitte), Bürgermeister Detlef Sittel (links) und Zoo-Direktor Karl-Heinz Ukena bei der feierlichen Eröffnung des Pinguin-Cafés. Foto: Pohl

Jeffrey Pötzsch (mitte), Bürgermeister Detlef Sittel (links) und Zoo-Direktor Karl-Heinz Ukena bei der feierlichen Eröffnung des Pinguin-Cafés.

Foto: Pohl

Wer seinen Oster­spa­ziergang in den Dresdner Zoo verlegen möchte, kann auch eine Einkehr ins neue Pinguin-Café einplanen. Am 28. März 2018 wurde es feierlich eröffnet. Im Beisein von Zoodi­rektor Karl-Heinz Ukena und dem Ersten Bürger­meister Detlef Sittel, der zugleich Aufsichts­rats­vor­sit­zender des Zoo Dresden ist, durch­trennte Jeffrey Pötzsch, Geschäfts­führer der ElbeZeit GmbH, das rote Band und gab den Zugang frei zum neuen Café. Karl-Heinz Ukena bedankte sich bei allen am Bau Betei­ligten für die profes­sio­nelle Arbeit.  Für Detlef Sittel war dieser wetter­mäßig trübe Mittwoch ein sonniger Tag – weil nach geradezu rekord­ver­däch­tiger Zeit Abriss und Neubau bewältigt worden war.  Im März 2017 begannen die Abriss­ar­beiten des 44 Jahre alten Kult-Cafés. Der neue geschwungene Flachbau nach den Entwürfen der Dresdner Archi­tekten Heinle, Wischer und Partner stili­siert die Form einer Eisscholle und  kann sich sehen lassen. Als Nachbar der Pinguin-Anlage dominiert natürlich das Thema Pinguin und die typischen Farben Schwarz und Weiß. Wer sich über das Rosa und Pink der Sitzbänke wundert -  damit soll an die hellrosa Schna­belhaut des Humboldtpin­guins erinnert werden. Im Innern finden 80 Gäste Platz, auf der Außen­ter­rasse 200. Bei Kaffee, Kuchen, Eis und Herzhaftem kann man die Wasser­vögel beobachten, mit etwas Glück erhascht man einen Blick auf die mächtigen Watussi-Rinder. Direkt gegenüber des Restau­rants ist noch eine große freie Wiese, auf der sich der Zoodi­rektor durchaus ein neues Tiergehege vorstellen könnte.  Bürger­meister

Detlef Sittel nahm den Wunsch zur Kenntnis: »Richtig fertig ist man ja nie«. Auch wenn es beim Zoo-Besuch in erster Linie um die Tiere geht, so hält er doch eine ordent­liche Gastro­nomie für wichtig. Ab Oster­sonn­abend sind die Dresdner und Touristen als Gäste im Café willkommen. Die Mannschaft der »ElbeZeit« ist bestens vorbe­reitet, versprach Jeffrey Pötzsch zur Eröffnung.

Christine Pohl

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