Sieben Jahre KulturLoge Dresden

Veröffentlicht am Samstag, 12. Oktober 2019

Kunst-, Kultur-, Sporterlebnisse jedermann zugänglich zu machen, ist das Anliegen der KulturLoge Dresden. Sie ermöglicht Menschen, die es sich finanziell nicht leisten können, den Besuch von Veranstaltungen.

Winfried Ripp, Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung, eröffnete die Festveranstaltung. Fotos: Trache

Winfried Ripp, Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung, eröffnete die Festveranstaltung.

Foto: Trache

Ende September feierte die KulturLoge Dresden mit ihren Unter­stützern, Förderern, den Sozial-, Kultur- und Sport­partnern sowie den ehren­amtlich engagierten Mitar­beitern ein Fest und blickte auf die vergan­genen Jahre erfolg­reicher Zusam­men­arbeit zurück. 2012 wurde sie als opera­tives Förder­projekt der Bürger­stiftung Dresden gegründet mit dem Ziel, Menschen, die es sich finan­ziell nicht leisten können, den Besuch von Kunst-, Kultur- und Sport­ver­an­stal­tungen zu ermög­lichen. Dafür stellen aktuell knapp 70 Kultur­partner und sechs Sport­partner kostenlose Eintritts­karten zur Verfügung.

Die poten­zi­ellen Gäste der KulturLoge Dresden werden in derzeit mehr als 30 sozialen Partner­or­ga­ni­sa­tionen geworben. Sie melden sich schriftlich an, legen einen Einkom­mens­nachweis vor und werden in einer Datenbank regis­triert. Über 30 ehren­amt­liche Mitar­beiter der KulturLoge Dresden vermitteln an die Gäste Eintritts­karten entspre­chend ihrer kultu­rellen Inter­essen. Jeder Gast erhält zwei Karten und hat damit die Möglichkeit, den Kultur­besuch stärker als soziales Ereignis genießen zu können.

Mitte 2015 rief die KulturLoge Dresden das Projekt »Kultur­pa­ten­schaften mit Flücht­lingen« ins Leben, zunächst als Pilot­projekt »Kultu­relle Teilhabe von Flücht­lingen«. Damit geben sie geflüch­teten Menschen die Gelegenheit, Dresden und seine kultu­rellen Möglich­keiten gemeinsam mit Kultur­paten kennen­zu­lernen.

Zurzeit gibt es über 70 Kultur­pa­ten­schaften mit Geflüch­teten. Seit 2012 bis Mitte 2019 zählt die KulturLoge Dresden über 3.200 Gäste, darunter rund 980 Kinder.

Über 61.000 Eintritts­karten in über 7.000 Veran­stal­tungen konnten in dieser Zeit vermitteln werden.

In seiner Festan­sprache bedankte sich der Vorsit­zende des Förder­vereins KulturLoge Dresden e. V. Christian Krentel-Seremet bei allen, die das Projekt möglich machen, bei den ehren- und haupt­amtlich tätigen Mitar­beitern und insbe­sondere bei Heidrun Frank, der Projekt­lei­terin der KulturLoge Dresden. Er erzählte von einer Begegnung im Rahmen der Kultur­pa­ten­schaften, bei der er erlebte, welchen nachhal­tigen Eindruck ein Theater­besuch bei einem syrischen Mädchen hinterließ und unter­strich damit die Bedeutung der KulturLoge Dresden.

Der Musiker, Gitarrist und Songschreiber Dominik Friedrich umrahmte den offizi­ellen Teil des Festes mit zum Teil nachdenk­lichen Klängen und Gedanken zu unserer Welt und dem Mitein­ander. Autor und Erzge­birgs­phi­losoph Max Rademann, bekannt von der Lesebühne Sax Royal, beschloss den Festakt mit einem seiner heiteren Texte.

Danach nutzten die Festgäste bei einem Buffet die Möglichkeit, weiter mitein­ander ins Gespräch zu kommen.

Claudia Trache

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