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Nachbarschaftstheater in Pieschen startet

Veröffentlicht am Sonntag, 26. August 2018

EU-Fördermittelbescheid macht den Weg frei für das Theaterprojekt Forum:Pieschen. Theater der Nachbarschaft ist für zwei Jahre gesichert. Geplant ist die Gründung einer festen Theatergruppe.

Innenminister Roland Wöller übergab Bürgermeisterin Eva Jähnigen sowie Walter Henckel und Dirk Strobel vom Theaterpädagogischen Zentrum Sachsen e. V. den Fördermittelbescheid. Foto: Winfried Schenk/Pieschen Aktuell

Innenminister Roland Wöller übergab Bürgermeisterin Eva Jähnigen sowie Walter Henckel und Dirk Strobel vom Theaterpädagogischen Zentrum Sachsen e. V. den Fördermittelbescheid.

Foto: Winfried Schenk/Pieschen Aktuell

Nach einer langen Zeit des Vorbe­reitens und Wartens ist es nun so weit: Das Theater­projekt FORUM:Pieschen kann am Samstag, 1. September 2018 beginnen. Am 25. Juli 2018 übergab der Innen­mi­nister Roland Wöller den EU-Förder­mit­tel­be­scheid während einer Feier­stunde an Umwelt­bür­ger­meis­terin Eva Jähnigen als Vertre­terin der Stadt, wodurch wiederum diese die Mittel für das Projekt des Theater­päd­ago­gi­schen Zentrums Sachsen e. V. freigeben kann. Für zwei Jahre ist somit das Theater der Nachbar­schaft gesichert. »Programme dieser Art sind wichtig für eine möglichst harmo­nische und ausge­gli­chene Entwicklung einer Stadt. Kommunen, Vereine oder Ehren­amt­liche können lebens- und alltagsnah Projekte auf die Beine stellen, die auch sozial benach­tei­ligte Personen integrieren, ihnen Halt und eine Aufgabe geben. Außerdem wird das nachbar­schaft­liche Mitein­ander in einem Viertel gefördert«, betonte Innen­mi­nister Roland Wöller.

Neben dem Theater­päd­ago­gi­schen Zentrum Sachsen e. V. erhält auch der Verein Geh8 Förder­mittel zur umfang­reichen Sanierung des Hauses mit Ateliers und Veran­stal­tungs­halle in der Gehestraße. Aber was genau passiert im Projekt? »Wir nehmen Erleb­nisse aus dem Alltag der Teilneh­menden und machen daraus Spiel­szenen. Gemeinsam und spiele­risch entwi­ckeln wir dann auch Lösungen für proble­ma­tische Situa­tionen, damit diese besser bewältigt werden können«, erklärte Projekt­leiter Walter Henckel. Diese Methode, Forum­theater genannt, stärkt soziale Kompe­tenzen und fördert so ein nachbar­schaft­liches Mitein­ander.

»Wir bauen dabei auf die Pieschener, denn es soll ja eine feste Theater­gruppe entstehen, die ein Stück mit diesen Szenen dann auch öffentlich aufführt«, ergänzte Dirk Strobel, künst­le­ri­scher Leiter des Projektes. Dabei ist jeder Einwohner des Förder­be­reichs, der nicht nur Pieschen, sondern auch Teile der Leipziger Vorstadt und das Hecht­viertels umfasst, herzlich willkommen. Vorkennt­nisse brauche niemand, nur etwas Neugier und Lust am Auspro­bieren.

Die Teilnahme an der Gruppe ist dank der Förderung kostenfrei. Die Treffen finden ab dem 5. September 2018 jeden Mittwoch um 18 Uhr im Stadt­teil­zentrum Emmers, Bürger­straße 68, statt.

Steffen Möller

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